Stöck, Wiis, Stich mit dem «Daumen der Nation»

Beim Jasskurs des Freizeitzentrums erklärte Jürg Randegger, der ehemalige «Daumen der Nation» aus dem «Samschtig-Jass» den Anfängern von Zumikon das Geheimnis von «Stöck, Wiis und Stich». «De scharfi Egge» vom TV Studio Leutschenbach wurde sozusagen nach Zumikon verlegt.

Text und Bilder: Willy Neubauer

Gleich zu Beginn lockert Jürg Randegger, der ehemalige Lehrer und Cabaret Rotstiftlter, die Runde mit einigen Reminiszenzen aus dem «Schweizer Jassführer» von Ernst Marti, dem inzwischen zurückgetretenen Schiedsrichter der Sendung «Samschtig Jass», auf. Zu Randeggers TV-Jass-Zeiten wachte ja noch der legendäre Göpf Egg über die Regeln am Jasstisch. Und wohl auch darüber, ob Randeggers Daumen, der pro Sendung rund doppelt so lange im Bild war wie sein Kopf, wie er eingangs anmerkte, perfekt manikürt war. Nun, das Eis war gebrochen, 12 Damen und ein Herr nahmen an drei Tischen Platz – die Spiele konnten beginnen.
Randegger, der zum ersten Mal einen solchen Kurs durchführte, hatte, einen methodischen Aufbau ausgetüftelt. «Ich habe einmal eine Jass-Einführung für Schüler gemacht», erklärt der jugendliche, sympathische Senior, «aber mit erwachsenen Anfängern habe ich noch nie gearbeitet», ergänzt er.

Wildhüter macht Jagd auf Sieg

Zuerst ging es darum, den Jass-Eleven die Farben und Werte der einzelnen Karten beizubringen. Also liess Randegger den ganzen Abend «Tschau Sepp» spielen, wobei er die Anzahl Schikanen (beim Ass wechselt die Richtung, der «Puur» darf eine neue Farbei wünschen, der 9er überspringt den nächsten Spieler, etc) stets steigerte. Ruth Fassbind, Siegerin am einen Tisch, wurdevergass imEifer des Gefechts mehrmals, mit der zweitletzten Karte «Tschau» zu sagen. Beim letzten Spiel musste sie dann reglementsgemäss vier Karten aufnehmen, gewann aber trotzdem deutlich. «Das hat Spass gemacht», lautet ihr Fazit, «jetzt bin aber froh, dass für heute fertig ist. Nach drei Stunden Konzentration habe ich Kopfschmerzen». Kurt Erni, Wildhüter von Zumikon und einziger Mann in der Damenrunde macht Jagd auf möglichst wenig Punkte, zum Sieg reichte es nicht, aber der Abend hat ihm gefallen. «Ich kann tatsächlich nicht jassen, das ist irgendwie in jungen Jahren an mir vorbeigegangen», bemerkt Erni und mischt die Karten für eine neue Runde.

Tschau Jürg, tschau Sepp

Die Stimmung ist gut, immer wieder brandet Gelächter auf, die Jass-Eleven üben ihre ersten Winkelzüge, um Gegner, respektive Gegnerin zu blockieren. Randegger geht von Tisch zu Tisch, korrigiert da, gibt dort Tipps und erinnert daran, dass man «Tschau» oder «Sepp» nicht vergesse, sonst könne sich ein lockerer Sieg in eine punkteschwere Niederlage verwandeln.
Der Zeiger der Uhr rückt unerbittlich auf 10 Uhr. Der erste Teil des Kurses ist vorbei. Jetzt kennen die Teilnehmer Farben und Wert der Karten, erläutert Randegger. Im zweiten Teil soll gejasst werden. «Obenabe», «Undenufe», zuerst einzeln, dann als Schieber, wird auf dem Programm stehen. «Tschau Jürg, Danke vielmals», verabschieden sich die 12 Frauen und der Mann bis am 2. Februar. Denn da steht ein heisser Jassabend auf dem Programm. «Wie einst im «scharfe Egge», mit Lüthi, von Aesch und Randegger.

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